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Trend-Hotspot See

Kennen Sie schon Wingsurfen und Paddle-Tennis? Nein? Dann ist es höchste Zeit, denn die Trendsportarten erobern gerade das Land und haben auch im Salzkammergut Einzug gehalten. Wir haben uns die zwei Sportarten einmal genauer angesehen und verraten Ihnen alles, was Sie über die trendigen Disziplinen wissen müssen.


© ENSIS Watersports


Der See ist längst nicht mehr nur ein Paradies für Segler und Schwimmer. Neben dem Stand-up-Paddling findet auch das Wingsurfen immer größeren Anklang bei Wassersportfans. Einer der Experten auf diesem Gebiet ist Rainer Schmid. Der Geschäftsführer von SUP BOX in Fuschl am See hat sich gemeinsam mit seiner Partnerin Doris auf beide Trendsportarten spezialisiert und verrät, was Wingsurfen so besonders macht.


Das Beste aus drei Sportarten

Doch was ist Wingsurfen überhaupt? „Wingsurfen ist eine Kombination aus Windsurfen, Kitesurfen und Stand-up-Paddling, bei der man auf einem speziell konzipierten Board stehend einen sogenannten Wing (auf Deutsch: Flügel) hält. Wird der Wing richtig in den Wind gehalten, kommt man in einen Gleitmodus“, so Schmid über die Trendsportart aus Hawaii. Ein sogenannter Foil auf der Unterseite des Boards ermöglicht darüber hinaus ein schnelles Fortbewegen an der Wasseroberfläche. „Die Technik nennt sich Wingfoiling und fühlt sich, ohne zu übertreiben, wie Fliegen an“, schwärmt der Profi.


Hoher Spaßfaktor garantiert

Die Vorteile liegen laut Schmid klar auf der Hand: „Wingsurfen kombiniert das Beste aus allen drei Sportarten. Im Gegensatz zum Kitesurfen benötigt man beim Wingsurfen nur wenig Platz zum Starten und Vorbereiten vom Equipment. Das bedeutet, man kann quasi überall, wo es platzmäßig passt und erlaubt ist, sein Equipment rausholen und losstarten. Wenn man die Technik beherrscht, kann man auch schon bei schwächerem Wind durch das Foil unglaublich viel Spaß im bzw. am Wasser haben. Außerdem gewinnt man durch diese spezielle Konstruktion spielend leicht an Höhe und vergrößert somit seinen Radius enorm.“



© SUP BOX


Ein Kurs und hochwertiges Equipment sind ein Muss

Wer die Trenddisziplin erlernen möchte, sollte laut Rainer Schmid eine gewisse sportliche Grundvoraussetzung mitbringen und unbedingt vorab einen Kurs belegen. „In unserem Einsteiger-kurs erhalten Teilnehmer zunächst eine Einführung in Windkunde. Danach geht es an die Technik, wo wir ihnen unter anderem den richtigen Umgang mit Wing und Board zeigen. In einem weiteren Kurs widmen wir uns dann der hohen Kunst des Wingfoilings“, so der Experte. Anschließend gilt es, dranzubleiben und das Erlernte zu festigen. Ein qualitativ hochwertiges Equipment ist ein absolutes Muss. „Sowohl im Verleih als auch im Verkauf arbeiten wir mit hochwertigen Marken, die wir selber getestet haben, zusammen.“ Damit das Equipment am Ende perfekt auf Statur und Können des Besitzers abgestimmt ist, bieten Rainer Schmid und sein Team kostenlose Beratungen vor Ort an.


Gute Vorbereitung ist alles

Bevor es für eine Ausfahrt an den See geht, sollten vor allem die örtlichen Gegebenheiten geprüft werden. „Grundsätzlich ist Wingsurfen auf allen Seen im Salzkammergut erlaubt, dennoch sollte man sich immer vorab über temporäre Beschränkungen und lokale Regelungen informieren“, so Schmid. Danach steht dem Wingsurfing-Abenteuer nichts mehr im Wege!



SUP BOX Stationen


Fuschl am See

Showroom

Filblingstraße 6

5330 Fuschl am See

Mondsee

Badeplatz Loibichl

Maierhof 3

5311 Innerschwand

Attersee

Freibadeplatz Sprinzensteinpark

Nußdorferstraße

4864 Attersee

www.sup-box.at






Heute schon gepadelt?

Rafael Nadal macht es genauso wie Maria Scharapowa und auch Real-Madrid-Legende Iker Casillas wurde schon mit einem Schläger gesichtet. Die Rede ist von Padel-Tennis, der Trendsportart, die weltweit am stärksten wächst. Kein Wunder, dass auch im Salzkammergut die Padel-Tennisplätze wie die Schwammerl aus dem Boden sprießen.


© Shutterstock


Erfunden wurde Padel Ende der 60er-Jahre von einem Mexikaner, der aus Platzmangel auf seinem Grundstück einen kleineren Court mit einer Mauer rundherum errichten ließ. Das Spiel wurde schnell kopiert und gelangte so nach Spanien und Argentinien, wo es mittlerweile mehr aktive Padel- als Tennisspieler gibt. Der größte Unterschied zum herkömmlichen Tennis sind die Glaswände und der Drahtzaun um den Court, die bei Padel ins Spiel miteinbezogen werden dürfen. Der Court selbst und der Schläger sind aber kleiner als bei Tennis. Gespielt wird ausschließlich im Doppel. All das macht das Spiel schneller und bringt enorm viel Vergnügen mit. Da auch die Wände ins Spiel miteinbezogen werden können, geben sie dem Ball eine neue Richtung und dadurch die gewisse Würze. Kein Wunder also, dass Padel-Tennis so schnell wächst und seit einigen Jahren auch die heimischen Sportlerherzen im Sturm erobert. Mittlerweile gibt es in Österreich bereits an die 100 Plätze und circa 8.000 aktive Spieler, wobei im Wochenrhythmus neue dazu kommen.


Padeln im Salzkammergut

Auch im Salzkammergut findet die Trendsportart großen Anklang. Die erste Padel-anlage erblickte in Ebensee das Licht der Welt. Verantwortlich dafür sind Hannes Königsmaier und Martin Engert, die Anfang 2021 die EK Padel Tennis GmbH gegründet haben und seither das Padeln am Ufer des Sees salonfähig machen. „Die PADELZONE Ebensee/Traunsee direkt am Traunsee ist sicher die mit Abstand am schönsten gelegene Padelanlage in Österreich“, erzählt Hannes Königsmaier. Neben zwei Padelcourts im Freien gibt es dort auch eine Liegewiese und direkten Seezugang (gratis) – was das Padel-Herz erfreut. Bereits im Juli planen Königsmaier und sein Kompagnon die Eröffnung von zwei weiteren Plätzen in Altmünster und im Herbst dieses Jahres wollen sie mit drei Padelplätzen Bad Ischl erobern.

Aber auch in der Nähe vom Attersee kann man padeln, was das Zeug hält. In Lenzing wurde vor Kurzem die mit Abstand größte Padelanlage außerhalb von Wien eröffnet. Die Padelanlage namens padelZEIT verfügt über sechs Plätze, zwei davon sind überdacht. Leihschläger und Bälle gibt es an der Rezeption des Hotels „Das Zeit“ gleich nebenan und auch ein Padel-Shop befindet sich auf der Anlage.


Spiele eine Runde Padel

Padel kann jeder spielen, egal ob Racketsporterfahrung oder nicht. Einfach drei Gleichgesinnte suchen und einen Platz buchen. Dort gibt es neben Anfängertrainings auch Leihschläger und Bälle.


Die Regeln

Padel-Tennis benutzt die gleiche Zählweise wie Tennis. Jeder, der die Regeln beherrscht und ein paar Mal gespielt hat, kann auch bei einem Turnier mitspielen.


Padel-Tennisschläger

Ein Padel-Tennisschläger darf laut den offiziellen Padel-Regeln maximal 46 Zentimeter lang, 26 Zentimeter breit und nicht dicker als 38 Millimeter sein. Das Gewicht eines Padelschlägers liegt in der Regel zwischen 340 bis 390 Gramm. Leichte Schläger erleichtern die Ballkontrolle, haben jedoch weniger Schlagkraft. Padel-Tennisschläger sind im Sportfachhandel ab ca. 60 Euro erhältlich.


Die Bälle

Die Bälle haben die gleiche Größe wie Tennisbälle, aber einen etwas geringeren Luftdruck, sodass sie etwas weicher und langsamer sind. Sie sind kaum zu unterscheiden von Tennisbällen und ebenfalls im Sportfachhandel erhältlich.



PADELZONE

Ebensee/Traunsee

Trauneck 2, 4802 Ebensee

Öffnungszeiten:

Täglich von 7 bis 22 Uhr

Tel.: 0699/12770469

www.padelzone.at/ebensee

padelZEIT

Lenzing

Kreuzstraße 30, 4860 Lenzing

Öffnungszeiten:

Täglich von 7 Uhr bis 22 Uhr

Telefon: 07672/300 63

www.padelzeit.at

Infos über Plätze, Training und Turniere

gibt es auch bei der Austrian Padel Union

auf www.padeltennis.at.


Text: Ulli Wright, Laura Zapletal


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