• Unser Salzkammergut

Mit Liebe verseift

In Bad Goisern lässt Karina Wimmer altes Seifensiederhandwerk wiederaufleben

und verwandelt in ihrer Manufaktur „Saponetta Carina“ ein Stück Fett und

wertvolle Rohstoffe zu einzigartig handgemachten Seifenkreationen.


Warmes Licht durchflutet den Raum des Seifenshops „Saponetta Carina“ von Karina Wimmer in Bad Goisern und gibt den Blick frei auf zahlreiche liebevoll verzierte und handgemachte Seifenstücke. Bevor sie ihre wahre Berufung fand, verschlug es Karina jedoch in eine ganz andere Richtung. Sie besuchte zunächst die Tourismusschule

in Ried am Wolfgangsee, danach zog es sie an das Zentrum für Translationswissenschaft

der Universität Wien. Ein ständiger Begleiter der heute 40-Jährigen war dabei ihre trockene Haut. Auf der Suche nach einer Lösung für ihr Problem kam sie zum Seifensieden. Einige Jahre und diverse Ausbildungen später bietet sie in den alten Räumlichkeiten der Seifensiederei Zopf in Bad Goisern ihre eigenen Kreationen

an und haucht damit altem Handwerk neues Leben ein. Im Interview verrät uns die Seifensiederin, worauf es bei einer guten Seife ankommt und wie uns Seife konkret gegen Corona schützen kann.



Frau Wimmer, seit Anfang dieses Jahres verwöhnen Sie Ihre Kunden in Ihrem

Seifenshop „Saponetta Carina“ in Bad Goisern mit edlen und handgemachten

Seifenkreationen. Wie sind Sie auf das Seifensieden gekommen?

Im Prinzip war ich auf der Suche nach einer Lösung für meine trockene Haut. Eines Tages bin ich dann mit meiner Mutter auf einen Artikel über habe mich prompt selbst an das Seifensieden gemacht. Die Wirkung hat mich sofort überzeugt und so entstanden aus einer Olivenölseife weitere Seifenkreationen.


Was war Ihnen bei der Produktion Ihrer Seifenkreationen besonders wichtig?

Mir war es von Anfang an wichtig, den Kunden eine Seife bieten zu können, die gute Rohstoffe beinhaltet. Denn nur ein guter Rohstoff kann auch ein gutes Produkt erzeugen, das gut für die Haut ist.


Welche Rohstoffe verwenden Sie für Ihre Seifen?

Ich verwende pfl anzliche und tierische Fette und Öle, ätherische Öle, Duftöle und

Zusätze wie Salzquellwasser, verschiedene Milchsorten, Kräuter, Kaff ee und Tee. Bei den Fetten verwende ich auch gerne tierische, da sie eine tolle Qualität liefern und

seit jeher in der Seifenerzeugung verwendet werden. Wer das nicht möchte, für den

gibt es selbstverständlich auch eine große Auswahl an veganen Seifen.


Gibt es einen Rohstoff, den Sie besonders gerne verwenden?

Besonders gerne greife ich zu Zutaten, die aus meiner Region stammen wie zum Beispiel das Salzquellwasser. Salz ist ein toller Zusatz, da es die Seife fest macht

und gut bei empfindlicher und trockener Haut hilft. Aus dem Salzquellwasser

produziere ich diverse Seifenkreationen in verschiedenen Duftrichtungen. Meine

Soleseifen werden besonders gerne gekauft.


Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Kreationen?

Zum einem lasse ich mich von der saisonalen Verfügbarkeit der Rohstoffe inspirieren, zum anderen von meinen Reisedestinationen. Meine Hawaiiseife ist zum Beispiel nach meinem letzten Besuch auf der Insel entstanden. Die größte Inspirationsquelle bleiben aber immer noch meine Kunden, für die ich auch auf Wunsch eigene Kreationen

produziere.


Lassen Sie sich inspirieren!

Die ganze Geschichte lesen Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe.

Text: Laura Zapletal Fotos: Brigitte Leithner

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