• Unser Salzkammergut

Mein Salzkammergut

Bereits in jungen Jahren hat sich Angelika Niedetzky in das Salzkammergut verliebt. Mittlerweile ist dieses schöne Fleckerl Erde fast schon zu ihrer zweiten Heimat geworden. Auf den nächsten Seiten nimmt uns die Kabarettistin und Schauspielerin mit auf ihre Reise und lässt uns an ihren Erlebnissen teilhaben.




Lasset die Reise beginnen


Das Wort Salzkammergut setzt sich für mich aus drei Wörtern zusammen – Salz, Kammer und gut. Eine Eigeninterpretation, die ich mir einfach gönne. Ersteres brauchen wir zum nackten Überleben, in die zweite bin ich seit über einem Jahr mehr oder weniger eingesperrt, für diese Geschichte durfte ich jedoch immer wieder aus der Stadt aufs Land ausbrechen und das war richtig – gut. Als Linzerin ist mir das Salzkammergut das wahrhaftige Salz in der Suppe Oberösterreichs geworden, nirgendwo sonst habe ich solche Höhen und Tiefen erlebt, Berge erklommen sowie tiefsinnige Begegnungen gemacht. Und ich muss gestehen, dass mir der Frühling als Jahreszeit immer lieber wird. Obwohl, ganz einfach hat er es mir eingangs nicht gemacht, denn so schlampig Frau Holle im Winter gewesen sein mag, so sehr drohte sie, zu Frühlingsbeginn alles aufholen zu wollen. Sodass ich für diesen meinen Trip ins Salzkammergut gar nicht groß hinaus in die Natur wollte, sondern am Weg dorthin einen Stopp in der Trachten Wichtlstube in Edt bei Lambach machte. Dem grauen Himmel und der knöcheltiefen Schneedecke zum Trotz legte ich mir ein sonnengelbes Dirndl zu.




Ich wusste gar nicht, ob es so eines überhaupt gibt. „Aber was gibt es eigentlich in der Wichtlstube nicht?“, frag ich mich, seit ich erstmals einen Fuß und gleich darauf zwei Stielaugen in dieses Schlaraffenland für Trachten in Edt bei Lambach gesetzt habe.

Schlaraffenland für Trachten

Anfangs bin ich mit dem Staunen gar nicht fertig geworden. Ich war fast erleichtert, die Maske tragen zu dürfen, sonst hätte man mir in mein offenstehendes Maul weit hinabgesehen, als man mich in mein gelbes Prachtexemplar von einem Dirndl goss. Diese Farbe hat noch eine weitere schöne Bedeutung dazu bekommen, an die ich mich wohl immer erinnern werde, wenn ich die Perlknöpfe schließe: Sie zeigt mir, wie unterschiedlich Karrieren verlaufen können. Die Seniorchefin Margarete Holzberger war 20 Jahre lang am Schalter bei der Post tätig, bis sie sich mit 40 Jahren durchgerungen hat, einen völlig anderen Weg einzuschlagen und die Wichtlstube eröffnet hat. Das war der Startschuss zu einer wunderschönen Veränderung, die bis heute andauern sollte. Und die Farbe der Post steht an und für sich nur der Post, aber offenbar auch mir. Darüber hinaus bin ich äußerst froh, dass mir auch Weiß und Blau stehen, denn im letzten Moment hat mein Adlerauge in der Wichtlstube auch noch einen Bänderrock von Lena Hoschek erspäht. Und jetzt soll mir mal eine Frau sagen, wie man daran tatenlos vorbeiziehen möge. Das gute Stück musste selbstverständlich auch noch mit ;-)



Ein Dirndl fürs Dirndl.

In der Trachten Wichtlstube in Edt bei Lambach ließ sich die Kabarettistin in ein sonnengelbes Dirndl „gießen“, was auch bei Geschäftsführerin Cornelia (l.) für Begeisterung sorgte.



Am Traunsee die Seele baumeln lassen und ein bissl shoppen ;-)


Spaziergang am Miesweg


Als hätte sich der Gmundner Wettergott mein Anliegen zu Herzen genommen, bescherte er mir ein paar Nachmittage später eine bombastische Abendstimmung, die ich mit einem Spaziergang am Miesweg entlang des Traunsees abrundete. Mit dem Traunstein im Nacken hat man von dort aus einen traumhaften Blick nach Ebensee. Die ersten warmen Sonnenstrahlen kamen durch und ich bemerkte, dass ich völlig falsch gepackt – gottlob noch nicht geparkt – hatte. Lediglich Wintersachen stapelten sich in meinem ohnedies immer zu kleinen Trolley. Das ist ja richtig blöd, oder? Wenn eine Frau einkaufen gehen muss, weil sie kein passendes Gewand eingepackt hat. Äußerst unangenehm ist das. Also auf nach Gmunden ...



Bestens betreut.

Horst Rosenberg, der Geschäftsführer von Auto Esthofer Team, half Angelika Niedetzky ganz gentlemanlike beim Bepacken des Jaguar I-PACE.



Umweltbewusst zum Shoppen


Und zu allem Übel durfte ich auch noch mit einem Jaguar I-PACE vom Autohaus Esthofer vor meine Lieblingsboutique rollen – und zwar auf ganz leisen „Katzenreifen“, aber wendig und schnell wie ein Gepard, wollt’ ich schon fast sagen, aber er fährt sich natürlich wie ein Jaguar. Horst Rosenberg, der Geschäftsführer von Auto Esthofer Team, hat mir vor meiner Abfahrt charmant geholfen, den Wagen zu beladen.

Das war übrigens mein erstes Mal hinterm Steuer eines Elektroautos, und jetzt gefällt es mir natürlich – diese 400 PS, das schneidige Design. Besonders gelungen ist meiner Meinung nach auch das edle Innere des Autos samt Armaturenbrett, das alle Stückerl spielt. Und gottlob gibt es genug Platz im Kofferraum für meine Hündin Maia und einen neuen leeren Koffer, der sich in der Boutique von Anita Förstl in der Linzerstraße in Gmunden mit leichter Frühlingsmode füllen sollte. Seit etwa 15 Jahren gehe ich immer wieder in ihren trendigen Shop und bin noch nie mit nichts wieder hinausgegangen. Schon gar nicht jetzt, wo ich ja wirklich was brauchte! Brauchen ... normal brauch’ ich ja nichts. Aber heute? Was soll ich sagen ... Ich hätte einen größeren Koffer gebraucht.




Lassen Sie sich inspirieren!

Die ganze Geschichte lesen Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe.

Text: Angelika Niedetzky Fotos: Monika Löff

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