• Unser Salzkammergut

Kleine Salzkammergut Wunderwelten

Aktualisiert: 29. Sept 2020

Wenn Zeichnungen zum Leben erweckt werden, Pinselstriche Ausdruck

finden, sich auf Papier ganze Städte offenbaren, dann war Laura Koller am Werk.


Die gebürtige Schärdingerin hat es sich aus ihrer Leidenschaft für Kunst heraus zur Aufgabe gemacht, dem Kleinen und Feinen einen Rahmen zu geben – und das im ganz großen Stil. Heute hat sie ihre Heimat im Mühlviertel gefunden, wo ihr die Natur als Inspirationsquelle dient. Und obwohl sie dort mehr Zeichenstoff als genug vorfindet, zieht es sie immer wieder ins Salzkammergut, mit dem sie viele Erinnerungen aus ihrer

Kindheit verbindet. Ihre neue Illustrationsserie widmet sich ganz diesem schönen Fleckchen Erde und dem „liabsten Plotz“. Ein Interview über Heimat, Kunst und den Blick auf die Welt.


Die Kunst liegt dir im Blut – seit vielen Jahren verwandelst du weiße Flächen zu spannenden Städten, kleinen Traumwelten und witzigen Gesichtern. Wie kamst

du zum Malen und Zeichnen?

Schon von klein auf hatte ich genügend Zeichenmaterial zur Verfügung und wurde in meinem Tun familiär gefördert. Später drückte ich so meine Gefühle aus. Mittlerweile sind viele Bilder und Zeichnungen entstanden, die nicht nur meine eigene Wohnung schmücken, sondern auch die Wände meiner Familie und Freunde.


Eine Ode ans Salzkammergut, inbesondere ans Ausseerland, so könnte man deine neue Illustrationsserie nennen. Was wird abgebildet?

Die typische Architektur der Ausseer Häuser mit ihren Salettln, den liebevoll angelegten Gärten, dem traditionellen Handwerk, dem Geborgenheit vermittelnden Interieur sowie das Leben im Einklang mit der Natur: In den Illustrationen spürt man ein kleines bisschen Heimatgefühl – und das mit einer Prise Fernweh.



Ist es eine spezielle Technik, mit der du da arbeitest?

Ja, diese Art von Collagengestaltung wird Schicht für Schicht aufgebaut, so kommt es zu einem dreidimensionalen Effekt. Vorwiegend verwende ich Tusche- und Aquarellfarbstifte, die mit Ihrer Farbbrillanz einfach optisch was hermachen, ohne dabei zu plakativ zu wirken.


Erzähl mal: Welche Geschichten stecken hinter den einzelnen Bildern?

Es geht um die Themen: Heimatgefühl, zu Hause sein, Traditionen, Geborgenheit empfinden, Inspiration durch die Natur, wie Menschen im Einklang mit der Natur leben. Also um das, wofür das Salzkammergut steht und was der Grund dafür ist, dass es so viele Menschen immer wieder hierher verschlägt. Die Gestaltung von „Mei liabsta Plotz“

stellt eine Symbiose zwischen Haus und Natur dar und zeigt die Verbundenheit

der Bewohner mit ihrer Umgebung. Bei „A gmiatliche Stub‘n“ ist im Hintergrund der berühmte Loser zu sehen und im Vordergrund eine typische Holzveranda,

die eine spürbare Geborgenheit vermittelt. „Das Haus an der Eck‘n“ zeigt, dass die

Bewohner jeden noch so kleinen Winkel mit Pflanzen zu verschönern wissen.


Lassen Sie sich inspirieren!

Die ganze Geschichte lesen Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe.

Text: Denise Derflinger Fotos: Laura Koller

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