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  • AutorenbildUnser Salzkammergut

Heilsamer Honig

Seit Jahrtausenden profitiert der Mensch von der heilsamen Kraft des Bienenstocks. Kräuterexpertin Fräulein Grün hat viel von den fleißigen Völkchen gelernt und zeigt, wie sich die Bienenprodukte in Kombination mit Heilkräutern noch mehr entfalten. Hier gibt sie wertvolle Rezepttipps für Körper und Immunsystem, um gestärkt und gesund durch den Winter zu kommen.

Honig pur und heilsam:

Gerade wenn man für akute Wehwehchen keine passenden Medikamente zu Hause hat, kann man sich mit heilendem Honig behelfen.


Text: Petra Kinzl

Fotos: Karina Nouman, Barbara Ziegelböck


Welchen Wert eine Honigbiene für uns hat, lasse sich am besten durch Zahlen belegen, weiß Fräulein Grün: „Je nach Pflanzenvielfalt und Umweltsituation kann man sagen, dass eine Biene für ca. 500 Gramm Honig bis zu 10.000 Kilometer weit fliegen muss.“ Ein aufwendiges Unterfangen also. Und in Zeiten des Bienensterbens wichtiger denn je. Über die Jahrtausende haben wir Honig als Nahrung, für rituelle Zeremonien, aber auch als Mittel für innere und äußere Gesundheit entdeckt. So gesehen stellt die Honigbiene das drittwichtigste Nutztier für uns Menschen dar.



„Natürlich gibt es immer Alternativen, aber alles, was uns die Honigbiene an Produkten zur Verfügung stellt, sind bereits Heilmittel aus dem Bienenstock.“ Karina Nouman, Fräulein Grün


Geschenke aus der Natur

„Natürlich gibt es immer Alternativen, aber alles, was uns die Honigbiene an Produkten zur Verfügung stellt, sind bereits Heilmittel aus dem Bienenstock“, schwärmt die blonde Kräuterfee aus dem Salzburger Land. Und das sollten wir wieder zu schätzen lernen, findet sie. Denn Honig und all die anderen Bienenprodukte wie Propolis, Pollen und Co. seien Geschenke der Honigbiene an uns Menschen. „In der Naturheilkunde hatten die Bienen immer schon einen festen Platz, das Wissen über die Wirkungen der einzelnen Bienenprodukte ist in unserer Region aber so gut wie nicht mehr vorhanden“, bedauert die Kräutertherapeutin und Bloggerin. Das möchte sie mit ihrem Buch „Fräulein Grüns Bienen-Apotheke“ voll nützlichem Wissen und eigens kreierten Rezepten ändern. Die Idee schwirrte schon seit Jahren in ihrem Kopf herum und reifte so richtig heran, als sie Ehemann und Hobbyimker Tareq traf.

„Fräulein Grün“ Karina Nouman lebt ihre Leidenschaft zur Naturapotheke, Naturküche und Naturkosmetik.


Vom entzündungshemmenden Herbst-Oxymel über Lungenkrauthonig bei Husten oder Halsentzündungen bis zur Propolis-Kamillen-Wundheilsalbe bei trockener Haut: Wie wir mit Honig, Bienenwachs und Pollen gestärkt und gesund durch den Winter kommen, zeigen die daraus stammenden Rezepte zum Einnehmen oder Auftragen.



Verdauungsfördernd, entzündungshemmend, antibakteriell, desinfizierend, wundheilend

Oxymel erlebt aktuell eine Renaissance und gehört zu den ältesten Heilmitteln der traditionellen europäischen Naturheilkunde. Schon Hippokrates hat davon gesprochen. Das Essig-Honig-Gemisch besteht nur aus zwei Zutaten und kann als großartige Alternative zu alkoholischen Tinkturen – vor allem für Kinder, Schwangere und all jene, die auf Alkohol verzichten möchten – dienen.

Mit Kräutern kann ein Oxymel in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Das fängt bei einem Frauen-Oxymel mit Heilpflanzen wie Frauenmantel, Schafgarbe oder Kamille an. Für mehr Ruhe und Gelassenheit im Leben können Kräuter wie Lavendel, Hopfen oder Melisse ihren Weg in den Essig finden. Wer seinen Körper hingegen fit für den Winter machen möchte, kann Hagebutten, Weißdornfrüchte und Äpfel ausziehen lassen.


Buchtipp: Fräulein Grüns Bienenapotheke

(Karina Nouman). Natürliche Anwendungen mit Bienenprodukten & Heilkräutern.

Servus Verlag,

ISBN-13 9783710403538, € 18



...die ganze Story und Rezepte finden Sie im Magazin. Viel Spaß beim Entdecken.
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