• Unser Salzkammergut

Ein Ausflug für Leib & Seele

Ein Lieblingsplatzerl am Berg oder See, ein Picknickkorb mit köstlichem Essen, dazu gute Freunde: Was will man mehr? Maria Alba Bonomo und ihr Mann Christian aus St. Gilgen am Wolfgangsee stecken dafür Selbstgekochtes mit einer großen Portion Liebe in Einmachgläser und verwöhnen unter dem Namen „Alm Marie“ nicht nur Picknickfreunde. Ein Gespräch im Grünen.



Maria Alba Bonomo steht in ihrem kleinen Laden in der Steinklüftstraße in St. Gilgen. Sie packt gerade einen großen Picknickkorb. Die Regale im Geschäft sind gut gefüllt mit Weidekörben, karierten Decken, Sitzpölstern und unzähligen Einmachgläsern. Neben einer großen Picknickdecke, dem klassischen rot-weiß karierten Tischtuch und einer

gut gekühlten Flasche Rosé schlichtet Frau Bonomo nun die verschiedensten

Köstlichkeiten in den Korb. Jede einzelne davon ist wunderschön anzusehen

und im Glas abgepackt – von Zucchini-Chutney, einer vielversprechenden Käse-

auswahl, Risottobällchen, buntemHummus mit Oliven bis zu frisch duftendem Sauerteig-Roggenbrot, hausgemachtem Kartoffelsalat mit Hühnerschnitzerl,

herrlicher Gemüse-Quiche und vielen Gaumenfreuden mehr.


Bei der Arbeit ist Bonomo, Mutter von drei Kindern, äußerst gut gelaunt, schließlich helfen Ehemann Christian und die jüngste Tochter Eleonora mit. Mit einem prall gefüllten Korb, einem knurrenden Magen und einer großen Portion Neugierde meinerseits machen wir uns nun auf den Weg zum Ufer des Wolfgangsees. Die Sonne scheint vom Himmel, das Salzkammergutwetter spielt bei unserem Vorhaben mit und

zeigt sich von seiner besten Seite …


Frau Bonomo, Sie betreiben seit ein paar Jahren ein kleines, feines Catering-Familienunternehmen. Wie ist das entstanden?

Mein Mann Christian und ich sind da mehr oder weniger reingerutscht. Vor mittlerweile sechs Jahren war ich wohl ganz einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Damals habe ich im Mozarthaus St. Gilgen bei einer Feier mitbekommen, wie von einem Firmencatering Essensreste weggeschmissen wurden. Der Veranstalter war offensichtlich damit unzufrieden gewesen. Schließlich habe ich noch gehört, wie der Verwalter des Mozarthauses dem Veranstalter zugerufen hat: „Fragt doch das nächste Mal die Maria, die kocht eh so gut!“ Und so war es auch. Beim nächsten Mal wurde ich wirklich gefragt. Das war dann mein allererstes Catering: Eine Gruppe von Managern, die ich so richtig „bemuttert“ habe. Da jeder Teilnehmer aus einer anderen Ecke Europas angereist war und somit zu einer anderen Zeit ankam, habe ich ihnen die Brote

gerichtet, jedem Einzelnen, wie einem Schulkind die Jause. Auf Anhieb kannte ich dadurch gleich ihre kulinarischen Vorlieben und Eigenheiten, was die Runde dieser Marketingleute schnell zu schätzen wusste. So wurde ich für ihre Kongresse jeweils am Jahresanfang regelmäßig gebucht. Bis heute.


Später haben Sie auch eine Ausbildung für „Traditionelle Europäische Heilkunde“

gemacht. Um Bewusstsein und Wissen über regionale Kräuter und Pflanzen in Ihr Cateringkonzept einzubinden?

Ja, das ist richtig. Meine Großmutter hatte ja eine Almhütte am Zinkeneck in der Osterhorngruppe, genau dort, wo auch wir seit Jahren als Familie eine Hütte haben und viel Zeit verbringen. Schon die Oma hat sich dort ihr Wissen um die Früchte der Natur angeeignet und auch von uns werden da jede Menge Pilze, Beeren und Kräuter gesammelt, die ich beim Kochen und Einwecken im Glas verwerte. Deshalb war

es mir wichtig, auch mein Wissen über unsere heimischen Kräuter und Pflanzen, das ich für meine Arbeit brauche, zu erweitern.


Und die originelle Idee mit den Einmachgläsern? Wie kamen Sie darauf, „Essen im Glas“ zu liefern?

Die Idee mit den Gläsern hat sich für uns als geniale Lösung herausgestellt, weil wir dadurch sehr flexibel auf die verschiedensten Sonderwünsche eingehen können, ganz wie bei unseren drei Kindern (lacht). Und zwar portionsweise. Die Speisen werden – je nach kulinarischen Vorlieben – noch warm in die Gläser gefüllt, verschlossen und kommen bis zum Verbrauch in eine Thermobox. Hier bleibt das Essen über Stunden

lang warm. Sollten Meetings oder Besprechungen einmal länger dauern, dann wartet das für jeden individuell vorbereitete Essen einfach auf den Teilnehmer.


Lassen Sie sich inspirieren!

Die ganze Geschichte lesen Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe.

Text: Zivana de Kozierowski Foto: Monika Löff



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